Das erste Auto startklar und im Härtetest

Das erste der beiden Autos ist durch die Werkstattarbeiten durch und fast bereit, in die Ukraine zu starten. Aber erst noch einige Härtetests – tatsächlich nicht nur für das Fahrzeug sondern auch für den Fahrer, denn beide müssen unter härtesten Bedingungen funktionieren:


Eilmeldung:
Zwei der Helfer/Fahrer, die auch für uns fahren belegen 2. Platz bei großem Foto-Wettbewerb:

Amadeusz Swierk und Marek M. Berezowski, beide professionelle und schon reichlich dekorierte Fotografen, haben mit Bildern aus der Ukraine in zwei verschiedenen Kategorien wieder sehr gut abgeschnitten. Dieses Mal bei dem „Grand Press Photo“-Award.

Wir gratulieren ganz herzlich und fühlen uns SEHR geehrt, dass wir Bilder der beiden bei uns in Unna auststellen durften und dürfen, und auch für unsere Arbeit nutzen können.
Und wir sind den beiden dankbar und wissen es SEHR zu schätzen, dass sie neben ihrer Arbeit auch unsere Hilfeleistungen unschätzbar unterstützen durch Fahrten, Verteilungen, Organisation!


Das erste Auto ist gekauft!

Die zweite Front, die die Russen nördlich und östlich von Cherson eröffnet haben, hat auch uns überrascht und das Leid in der Ukraine noch einmal vergrößert. Zum Glück haben wir (Danke! Danke! Danke!) schon Einiges an Spendengeldern zur Aktion „Ein Auto für den Donbass“ eingenommen, so dass wir jetzt entscheiden konnten, nicht EIN richtig gutes sondern ZWEI gute Autos zu kaufen.

Ist das erste weiterhin für Kuba gedacht (siehe unten und „Ein Auto für den Donbass“), so ist das zweite, das wir jetzt aber schon kaufen konnten, weil die Gelegenheit unglaublich günstig war, für Marek.
Auch er ist ein alter Bekannter und fährt schon lange Spendengüter für uns in die Ukraine, rettet Tiere und evakuiert Menschen. Seine Bilder (eigentlich ist er vielfach ausgezeichneter Fotograf) haben wir eine zeitlang in Unna ausgestellt.

Der Wagen ist ein Jeep Grank Cherokee, den wir in Polen kaufen konnten. Behilflich war uns dabei ein Bekannter, Automechaniker mit eigener Werkstatt in Polen, der sich bestens vor allem mit Geländewagen auskennt.
Ein echter Glücksfall natürlich, denn er kann die Qualität der Autos auch gut beurteilen.

Momentan steht der Wagen noch in der Werkstatt, es müssen noch ein paar Dinge abgearbeitet werden, bevor das Auto seine erste Hilfsfahrt antreten kann: Verstärkungen in die Türen, noch robustere Stoßdämpfer, ein Gitter über das Sonnendach (gegen Drohnen) usw.


Augenzeugenbericht aus den Kriegsgebieten

Für unsere jetzt laufende Aktion „Ein Auto für den Donbass“ konnten wir Ruben Mawick als Berater und Unterstützer gewinnen. Ruben ist Sanitäter, stammt aus der direkten Nachbarschaft von uns, aus Soest, und war zu einigen Hilfseinsätzen in der Ukraine. Er hat Verwundete versorgt, Menschen evakuiert und bei der Staudamm-Katastrophe geholfen. Bei seinem letzten Einsatz, inder Nähe von Bachmut, wurde das Auto, in dem er mit drei weiteren Helfern saß, mit einer russischen Anti-Panzer-Rakete beschossen und voll getroffen. Zwei von Rubens Begleiter:innen wurden dabei getötet, er selbst konnte sich schwer verletzt in Sicherheit bringen.

Ruben unterstützt uns mit Rat und Tat, damit wir auch exakt das richtige Fahrzeug kaufen.
Zusätzlich ist er als Speaker unterwegs und berichtet von seinen Erfahrungen in der Ukraine. Direkter kann man sich nicht schildern lassen, wie es in den Kriegsgebieten der Ukraine steht.

Wer also für seine Firma, seinen Verein, seine Gruppe, seine Partei mal einen Abend anbieten möchte, in dem es zwar nicht unbedingt lustig, aber doch sehr sinnstiftend und sehr aufklärend zugeht, die/der kann sich sehr gern an uns wenden, und wir „vermitteln“ dann den Kontakt zu Ruben, und er kommt als Speaker und berichtet aus der Ukraine und von seinen ganz persönlichen Erfahrungen.

Hier unsere Kontaktdaten dazu.

Ruben als Speaker bei einem Rotary-Club
Ruben als Speaker bei einem Rotary-Club

Und das Ganze, Ruben und alle momentan eingehenden Spenden, gehören zu dieser Aktion:

Aktion "Ein Auto für den Donbass

Für Hilfseinsätze hinter der Front möchten wir einen robusten, geländegängigen Kranken-, Evakuierungs- und Hilfsmaterialtransortwagen kaufen und liefern.

Adressat dieser Hilfeleistung wird Kuba Stasiak sein. Seit vielen Monaten kennen wir ihn und fährt er auch von uns Spenden in der Ukraine. Er ist unglaublich engagiert und hat bis heute mehr als 350 Menschen aus den Kriegsgebieten evakuiert – bis jetzt immer mit Autos, die nicht mehr als Notlösungen waren. Wie effektiv kann er erst sein, wenn er das richtige Fahrzeug zur Verfügung hat.

Einsätze des Wagens sollen der Transport von Verletzten aus der Kriegszone, die Evakuierung von Zivilisten, Tierrettung und die Lieferung von Hilfsmitteln auch in entlegene Gebiete sein. Darum wollen wir den Wagen bei Abfahrt aus Unna auch gern noch randvoll mit Hilfsmitteln packen.

Helfer und Berater für uns bei dieser Aktion wird der Westfale Ruben Mawick sein, er war selber schon zu einigen Hilfsmissionen in der Ukraine, hat dort viel Erlebt und weiß genau, was benötigt wird. Er wird unser Spendenauto, wenn es uns denn gelingt, es zu kaufen, auch eigenhändig in die Ukraine fahren.

Hier findet Ihr Detailinfos zu der Aktion

Jetzt brauchen wir wieder Eure Hilfe: Unterstützt uns, vor allem bitte mit Spenden und/oder benötigtem Material (alles rund um’s Auto), sagt es weiter, macht Werbung für uns, bringt es in alle Köpfe und alle Münder.
Vielen Dank!!!